iPhone 3G S ab heute erhältlich

Am heutigen Freitag fällt der Startschuss für die inzwischen dritte Version von Apples Mobiltelefon. Dieser fällt neben Deutschland auch in 7 weiteren Ländern, darunter die USA, Großbritannien, Frankreich und Italien. Neben den Neuerungen, die das neue Betriebssystem bringt, kommen durch die veränderte Hardware noch ein paar weitere hinzu.

Schon seit dem allerersten iPhone waren viele mit der einbauten Kamera unzufrieden. Zu gering die Auflösung, zu schlecht die Bildqualität und man kann keine Videos damit aufnehmen. Nach 2 Jahren hört Apple auf die Prosteste und spendiert dem neuen Modell eine bessere Kamera. Neben einer höheren Auflösung von 3 Megapixel (vorher waren es 2 Megapixel) kann sie nun auch für Videoaufnahmen verwendet werden. Als zusätzliches Plus gibt es sogar einen Autofokus und wem das nicht reicht die „Tap-To-Focus“ Funktion, bei der man einfach den Teil auf dem Display antippt, der fokussiert werden soll und schon stellt sich der Fokus entsprechend ein. Nahaufnahmen lassen bis zu einer minimalen Distanz von 10 cm knipsen. Mit dem Handy aufgenomme Videos lassen sich anschließend noch bearbeiten, indem man sie auf die gewünschte Länge trimmen kann, um sie anschließend direkt vom Gerät aus online zu stellen.

Der iPod Shuffle hat es vorgemacht, das iPhone macht es nach: Sprachausgabe. Spielt das iPhone gerade Musik aus der eigenen iTunes Bibliothek ab, kann einem das Handy sagen welches Lied gerade läuft und wie der Interpret heißt. Apple setzt aber noch einen drauf und dreht das ganze um. Somit hört das iPhone auch auf das was man ihm sagt, die eingebaute Sprachsteuerung macht’s möglich. Dadurch kann der Benutzer nur durch seine Stimme die Musikwiedergabe steuern, einen Kontakt anrufen oder eine beliebige Nummer wählen lassen. Wie gut das im wahren Leben funktioniert werden wir bald sehen.

Für alle Wanderer und Großstadtabenteurer dürfte der eingebaute Kompass interessant sein. Dieser zeigt einem nicht nur an wo Norden ist – je nach Wahl ausgehend vom geographischen oder magnetischen Nordpol – sondern kann in Verbindung mit der Karten Anwendung die Karte ansprechend der aktuellen Blickrichtung drehen, was unter anderem für Navigationsanwendungen, aber auch für diejenigen hilfreich sein wird, die beim Kartenlesen eh so ihre kleinen Schwierigkeiten haben 😉

Von außen kaum zu erkennen, aber im Betrieb doch merklich vorhanden sind ein rund 50% schnellerer Prozessor, doppelt soviel Arbeitsspeicher wie bisher und ein verbesserter Akku, der länger halt als seine Vorgänger. Dadurch soll der mobile Alleskönner doppelt so schnell reagieren und arbeiten wie das iPhone 3G.

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